Problem: Warum viele Wetten plötzlich nichts bringen

Du hast die Wette platziert, das Pferd startet – und dann die Überraschung: Keine Auszahlung, weil du das Konzept von „each way” nicht richtig verstehst.

Was bedeutet „each way” überhaupt?

Kurz gesagt: Du spielst doppelt. Ein Teil deines Einsatzes geht auf den Sieg, ein anderer auf die Platzierung. Das klingt simpel, doch die Berechnung ist ein Minenfeld aus Prozenten, Quoten und Streckenlängen.

Die Rechnung im Detail

Stell dir vor, du setzt 10 € each way. Das heißt 5 € für den Sieg, 5 € für die Platzierung. Wenn dein Pferd gewinnt, bekommst du nicht nur den Gewinn des Siegs, sondern zusätzlich den Platzanteil – meist ein Bruchteil der Siegwette, zum Beispiel 1/5.

Beispiel: Siegquote 12,0. 5 € × 12 = 60 € Gewinn. Platzquote = 12 ÷ 5 = 2,4. 5 € × 2,4 = 12 € Gewinn. Gesamt: 72 € plus deine 10 € Rückzahlung.

Wo es häufig schiefgeht

Erste Falle: Du ignorierst die „Platz-Anzahl”. Auf langen Strecken gibt’s oft nur 3 Plätze, bei kurzen 4 oder 5. Dein Buchmacher zahlt nur, wenn das Pferd unter diese Grenze fällt.

Zweite Falle: Du rechnest den Platzanteil falsch. Viele denken, es sei immer 1/5, aber bei hohen Quoten oder Sonderwetten kann er 1/4 oder sogar 1/3 sein.

Der Link zur Vollversion

Für alle Details, Tabellen und Beispiele, schau dir die umfassende Erklärung zu each way auszahlungen an.

Praktischer Tipp: So vermeidest du Fehlkalkulationen

Bevor du den Einsatz bestätigst, notiere dir die Sieg- und Platzquote, rechne den Platzanteil aus und vergleiche ihn mit dem Mindestbetrag des Buchmachers. Und: Setze nie mehr als 20 % deines Gesamtbankrolls auf eine einzelne each-way-Wette.

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